Bienen schaffen blühende Landschaften – sorgen wir dafür, dass Landschaften blühen können!

 

 

Zuerst einige Begriffe

 

Bienenweiden: Ernährungsgrundlage der Bienen, bestehend aus Pollen, Nektar, Honigtau

 

Trachtpflanzen: nutzbares Angebot der Pflanzen (Bienenweide)

 

Bienen-Weidewert: gibt Auskunft über die Menge und Qualität von Nektar und Pollen

 

Trachtenfließband: eine lückenlose Versorgung über die ganze Saison von Pollen und Nektar

 

Eine ausreichende Nektar- und Pollenversorgung ist für den Erhalt leistungsfähiger Bienenvölker ganz wichtig.

 

Da witterungsbedingt nicht alle Bienenweiden voll nutzbar sind, ist ein breites Angebot von Trachtpflanzen notwendig.

 

Vorteile: der Imker hat gesunde, leistungsfähige und bestäubungstüchtige Bienen und der Landwirt kann mit einem sicheren Ertrag und besserer Qualität rechnen.

 

 

 

Die Bedeutung der Bienen als Blütenbestäuber

 

Der Ertrag von Nutzpflanzen, wie Obstbäume, Ölfrüchte sowie Samenerträge von verschiedenen Kleearten, uvm sind stark von der Bestäubung abhängig, denn 80% der Nutz- und Wildpflanzen sind auf die Bestäubung angewiesen. Unter den vielen blütenbesuchenden Insekten gibt es nur wenige, die als wesentliche Blütenbestäuber in Frage kommen. Da die Honigbienen als Völker mit 5000 bis 20 000 Tieren überwintern, sind sie im Frühjahr zur Zeit der Obst – und Rapsblüte schon in großer Anzahl vorhanden. Alle anderen blütenbestäubenden Insekten überwintern als Einzeltiere und beginnen erst  im Frühjahr mit dem Aufbau eines Nestes. Außerdem halten Honigbienen keinen Winterschlaf, daher müssen sie sich einen Vorrat an Honig und Pollen schaffen. Deshalb ist ihr Sammeleifer sehr groß. Eine Biene besucht an einem schönen Tag zwischen 6000 und 9000 Blüten.

 

Für 1 kg Honig sind bis zu 20 Millionen Blütenbesuche (das sind 50 000 Flüge) notwendig.

 

Die Bienen tragen den Nektar, der in den Nektardrüsen der Blüten erzeugt wird, in der Honigblase in den Bienenstock. Das gleiche geschieht auch mit dem Honigtau. Durch versetzen mit körpereigenen Stoffen und eindicken bevorraten sie den Honig, ihre Kohlenstoffhydatnahrung.

 

Der Pollen wird an den Hinterbeinen als Pollenhöschen eingetragen und dient als Eiweißnahrung für die Brut, die Jungbienen und für den Fett- und Eiweißpolster der Winterbienen. Daher ist das Pollenangebot im Frühjahr zur Volksentwicklung und im Spätsommer und Herbst besonders wichtig.

 

Pollenbedarf pro Volk: ca. 55kg hochwertigen Pollen, bei geringerem Proteingehalt dementsprechend mehr.

 

Wertvollen Pollen spenden: alle Weidenarten, Obstbäume, Raps, alle Kleearten, Heidegewächse,…

 

Wenig wertvoll: Erle, Hasel, Pappel, Birke,…

 

Die Pollenreifung und Darbietung ist einem Rhythmus unterworfen. Es gibt Pflanzen, die ihren gesamten Pollenvorrat innerhalb weniger Stunden entleeren, manche innerhalb von 10 bis 30 Minuten, andere wieder allmählich, und zwar zwischen 7 und 17 Uhr.

 

Pollenabgabe vormittags: Löwenzahn, Raps, Mohn,…

 

Zwischen 7 und 17 Uhr: Obstbäume, Himbeere, Brombeere,…

 

Nachmittag: Ackerbohne,…

 

Nachts: Kürbis,…

 

Nach diesen Zeiten richtet sich auch der Beflug der Bienen, weil sich der frisch entleerte Pollen am besten höseln lässt.

 

Pollenreiche Pflanzen: Weiden, Kirschen, Löwenzahn, Raps, Edelkastanie, Rosskastanie, Bienenbaum,…

 

Pollenarme Pflanzen: Robinie (Akazie), Linde, Luzerne,…

 

Sammelleistung: je nach Witterung und Angebot: 10 000 bis 20 000 Pollenhöschen täglich.

 

Aktuelle Honigpreise ab Hof:

1 kg    ……    9,50€

0,5kg   ……    5,50€

 

Kommen sie doch vorbei und versüßen sie sich ihr Leben !

Hier sind wir zu finden:

Imkerei Fam. Lumetsberger

Urthaleramt 71

3684 St.Oswald

Tel.:07415/20067

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